Cocksucker Blues im New Yorker Metropolitan Museum of Art

Am 24. Oktober 2009 bietet sich eine der seltenen Gelegenheiten, den Film Cocksucker Blues zu sehen. Dieser Film wurde vom Fotografen Robert Frank während der 1972er Amerika-Tour der Rolling Stones gedreht und zeigt wohl vor allem, was jenseits der Bühne abging. Genaues weiß ich nicht, denn der Film wurde nie veröffentlicht. Den Stones waren die Aufnahmen zu heikel, so dass Sie bewirkten, dass Cocksucker Blues ausschließlich öffentlich gezeigt werden darf, wenn der mittlerweile 85 Jahre alte Urheber Robert Frank anwesend ist.
Das Metropolitan Museum of Art zeigt gerade eine Ausstellung seiner Fotografien. Aus diesem Anlass wird es eine dieser Vorführungen geben, und zwar am 24. Oktober 2009 um 14:30 Uhr, Eintritt 15$. Anscheinend gibt es noch Karten!

Ron Wood hatte Polizeibesuch

Über die Rolling Stones wird mal wieder getratscht: Ron Wood soll so laut mit seiner Freundin gestritten haben, dass die Nachbarn die Polizei gerufen haben. Das Medienecho ist gewaltig. Auch seriöse Zeitungen berichten über den Vorfall, so dass diese Meldung vielleicht stimmen könnte.

Die Daily Mail (eine nicht als besonders seriöse bekannte Zeitung) hat einen ausführlichen Artikel über Mick Taylor veröffentlicht. Dort wird behauptet, dass Mick Taylor finanziell sehr schlecht dastünde und die Stones wegen vorenthaltener Zahlungen verklagen wolle. Mick Taylor distanzierte sich inzwischen ausdrücklich von diesem Artikel und betonte, dass er mit den Stones ein freundschaftliches Verhältnis habe.

Bill Wyman hat sich unterdessen kritisch über Konsolenspiele wie Guitar Hero und Rock Band geäußert. Er meint, dass man die Zeit, in der man diese Spiele spielt,  lieber dazu nutzen sollte, ein richtiges Instrument zu lernen.

Brian und Keith-Witz

Im Humor-Ressort der New York Times ist dieser Witz zu belachen:

Die britische Polizei kündigte an, dass sie herausfinden will, wie Brian Jones wirklich gestorben ist. Anschließend versprach sie, herauszufinden, wie Keith Richards es geschafft hat, noch am Leben zu sein.

Die Nachricht, dass die Umstände von Brian Jones Tod erneut untersucht werden, stimmt tatsächlich. Die Meldung australischer Medien, Charlie Watts würde die Rolling Stones verlassen, wurde mittlerweile seitens der Stones dementiert.

Die Chancen einer neuen Tour sind nicht zuletzt dadurch gestiegen, dass Ron Wood seiner frisch geschiedenen Ex-Frau Jo die Hälfte seines auf 37 Millionen $ geschätzten Vermögens sowie die Familienvilla in England überlassen muss.

Das Jahr 2009 fängt jetzt erst richtig an

Bisher war es dieses Jahr recht ruhig rund um die Rolling Stones, doch ein Artikel im Magazin Rolling Stone lässt bei Rolling Stones Fans Freude aufkommen.

Demnach wird demnächst eine Sonderausgabe des 1972er Albums “Exile on Main Street” erscheinen, das zusätzliche, bisher unveröffentlichte Songs enthalten soll.

Konkrete Angaben gibt es schon zum neuen Deluxe Box Set des legendären 1969er Live-Albums “Get Yer Ya-Ya’s Out!”. Erscheinungstermin ist der 3. November 2009. Die Box wird neben den Originalsongs fünf zusätzliche Aufnahmen von den damaligen Konzerten enthalten: Prodigal Son, You Gotta Move,  Under My Thumb, I’m Free und Satisfaction. Außerdem gehört zum Set eine CD vom Vorprogramm (B.B. King und Ike & Tina Turner) sowie eine DVD.

Keith Richards hat kürzlich einige Studioaufnahmen mit Jack White gemacht, den Stones-Fans spätestens seit dem Gastauftritt im Film “Shine A Light” kennen, dort hat Jack White “Loving Cup” gesungen. Für 2010 kündigt Keith Richards an, dass die Stones an einer neuen Platte arbeiten wollen. Auch seine Biographie ist noch in Arbeit.

Shine A Light

Am 7. Februar 2008 wird der Konzert-Film “Shine A Light” bei den Berliner Filmfestspielen welturaufgeführt. Die Rolling Stones sind vor Ort und kommen am Ende der Eröffnungsfeier auf die Bühne. Dank 3Sat bin auch ich live dabei. Auch der Gang der Stones über den roten Teppich ins Theater wird ausführlich in diversen Sendungen verbreitet. Der Film wird natürlich nicht im Fernsehen gezeigt. Die Stones “sind vorher und nachher auf die Bühne gekommen und blieben zwischendurch, für Promis ungewöhnlich, die ganze Zeit im Film. Während der Film lief, haben sich die Stones immer in die Seiten gekickt und gefreut. Ich glaube tatsächlich, sie sahen den Film zu ersten mal.” berichtet Else Buschheuer, die 15 Reihen hinter den Rolling Stones saß.

Am 4. April kommt “Shine A Light in die Kinos, gleichzeitig erscheint die CD mit dem Soundtrack: Shine a Light.

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