Boogie-Woogie mit Charlie Watts auf St. Pauli
Die Chance, Charlie Watts aus nächster Nähe zu erleben, haben sich außer mir auch viele weitere Rolling Stones-Fans nicht entgehen lassen. Das St. Pauli-Theater war zur St. Pauli-Boogie-Woogie-Nacht ausverkauft. Ich schätze, dass von den 500 Zuschauern ca. 400 wegen des Schlagzeugers gekommen waren. Dazu kam dann einerseits die Fangemeinde des Ahrensburger Boogie Woogie-Pianisten Axel Zwingenberger, der hier sozusagen ein Heimspiel absolvierte. Außerdem freuten sich wohl noch einige englische Jools Holland-Fans darüber, den auf den britischen Inseln sehr bekannten Musiker und Fernsehmoderator in diesem kleinen Rahmen zu sehen. Aber auch Bassist Dave Green, Pianist Ben Waters und Sängerin Lila Ammons gelang es, zu begeistern.
Das Konzert begann verhalten mit einem Solo von Axel Zwingenberger, der dann ankündigte, dass er einige Musiker aus England eingeladen habe, so auch am Schlagzeug “einen jungen Mann, der den Boogie-Woogie liebt”. Dieser “junge Mann” bekam natürlich den größten Begrüßungsapplaus.
Ich hatte mir nicht zuviel versprochen, es war wirklich ein tolles Erlebnis, den Schlagzeuger meiner Lieblingsband aus der vierten Reihe zu bewundern. Doch je weiter das Konzert jedoch voranschritt, desto mehr zog der Rest der Band meine Aufmerksamkeit auf sich. Ich war wirklich begeistert und spätestens nach der Pause spielte es kaum noch eine Rolle, dass ich den Schlagzeuger schon mal in einer anderen Band gesehen hatte.
Ich freue mich schon darauf, demnächst mal wieder ein Konzert von Axel Zwingenberger zu besuchen und hoffe, dass auch Ben Waters und Jools Holland noch einmal einen Auftritt in meiner Nähe planen.
Foto: Charlie Watts, Dave Green und Ben Waters
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Einen Eindruck von diesem Konzert vermittelt dieses Video der Band aus der BBC-Fernsehshow “Later with Jools”:
